multiple curved surfaces

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Präzise 3D Vermessung, Darstellung und Analyse von mehrfach gekrümmter Oberflächen.

Gewölbe in verschiedenen Ausführungen als prominentestes Beispiel für mehrfach gekrümmte Geometrien sind mit herkömmlichen Meßgeräten komliziert zu vermessen und darzustellen. Ein historisches Gewölbe ist in der Realität kein optimaler geometrischer Körper wie etwa ein Kugelsegment und lässt sich somit mit den Meßdaten von traditionellem Meßgerät nicht ohne großen Aufwand exakt berechnen oder im Plan darstellen.

Gewölbe stellten in der Vergangenheit jeoch ein äusserst praktisches Bauteil dar. Dementsprechend oft finden sich Gewölbekonstruktionen verschiedenster Qualität und Form im Bestand. Sie fanden in nahezu allen Gebäuden bis in das 20. Jahrhundert hinein Verwendung und wurden, je nach Ort und Zweck, oftmals auch prächtig ausgestaltet. Viele Gewölbe sind in ihrer Konstruktion an sich wundervolle Zeugnisse der architektonischen Gestaltungskraft. Dies stellte die Denkmalpflege, aber auch die Architektur und Baustatik bis jetzt vielmals vor große Herausforderungen.

Mit Gewölben liessen sich grundsätzlich äusserst tragfähige Decken- und Bogenkonstruktionen aus verschiedenen Materialen, vornehmlich Stein, errichten die selbst weitläufige Räume überspannen. Darüberhinaus hatten Gewölbekonstruktionen aus Stein im Vergleich zur Holzbalkendecke den entscheidenden Vorteil weitgehend feuerfest zu sein. Eine herausragend wichtige Eigenschaft um darüberliegende Strukturen im Unglücksfall effizient zu schützen. Eine bedingt nachteilige Eigenschaft von Gewölben ist, dass sie auf das tragende Mauerwerk nicht nur mit Druckkräften sondern auch mit Schubkräften einwirken.

Das tragende Mauerwerk muss somit Gewölbedruck und Schub gleichzeitig ableiten. Die Druckkräfte sind hier realtiv einfach zu beherrschen. Die Schubkräfte abzufangen und dennoch wirtschaftlich und ästhetisch bauen zu können hingegen verlangte vielmals speziellere Lösungen. Oft begegnet uns die konservative Herangehensweise das tragende Mauerwerk einfach entsprechend stark auszuführen oder das Mauerwerk punktuell von aussen zu verstärken. Letzteres war auch probate Lösung bei Gebäuden welche nachträglich mit Gewölben versehen wurden. Bauwerken mit höherem Anspruch, wie etwa Sakralbauten, wurden für diesen Zweck oft mit kunstvoll gestalteten Strebepfeilern versehen. Es finden sich auch oft Anker aus Holz oder Metall um der Statik Herr zu werden. Diese stellen durch mögliche Materialermüdung eine empfindliche Schwachstelle dar.

Gewisse Deformationen treten bei Gewölben und historischem Mauerwerk an sich immer auf und sind nicht weiter problematisch. Viele Deformationen sind nicht neu sondern schon während der Errichtung aufgetreteten. Bei starken Deformierungen der tragenden Wände oder der Gewölbewangen jedoch, sowie bei Rissbildung sollten Maßnahmen erfolgen. Es ist anzunehmen, dass das statische System gestört ist was verschiedene Ursachen haben kann.

Wir können für Sie mit Hilfe der modernen Meßtechnik wie dem 3D Laserscanner und durch unsere Erfahrung selbst von sehr komplizierten und mehrfach gekrümmte Geometrien Flächen und Volumina, aber auch etwaige Deformationen ableiten.

Bei der Restaurierung kunstvoll ausgestatteter Gewölbe ist es uns möglich sehr präzise verschiedene Flächen differenziert zu ermitteln. Bei Verdachtsfällen statischer Störungen kann der Ursache durch die Analsye der Deformationen von Gewölbekappen und dem Mauerwerk auf den Grund gegangen werden.